Matilda Bären
Matilda Bären
 

Mein erster "Selbstgenähter"

 

Moritz  34cm

 

 

 

 

 

entstanden:  2002

 

LUKAS 30cm

 

ein echter Matilda-Bär

 

Von der Idee bis zur Realisation

alles MEINS!

 

entstanden 2003

Anita Speer Anita Speer

 

Ein Leben ohne Teddybär ist wie ein Buch ohne Seiten.     Verfasser unbekannt

 

Vor 17 Jahren haben die Teddybären m i c h gefunden.

 

Damals, es war im Advent, besuchte ich einen regionalen Kunsthandwerkermarkt. Mein Rundgang durch die Halle führte mich direkt zu Ihnen. Wie auch immer, ich blieb am Stand der Teddys wie angewurzelt stehen. Mein Blick verfing sich an dem liebevoll dekorierten Tisch mit vielen, vielen Teddybären, Einige standen in Grüppchen herum, andere saßen eng aneinandergekuschelt daneben. Vorne, direkt in Augenhöhe, hatten es sich besonders vorwitzige Fellnasen gemütlich gemacht. Mit ihren tiefschwarzen Knopfaugen hielten sie meinen Blick gefangen. Das Gefühl,die Teddys hätten nur auf mich gewartet, hatte etwas magisches.

Ich unterhielt mich lange mit der Künsterin, über ihr Hobby im allgemeinen und über die Teddybären im speziellen. Nebenbei erfuhr ich interessante Einzelheiten zum Herstellungsprozess. Besonders beeindruckte mich die Tatsache dass alle Teddys von Hand genäht waren. Es faszinierte mich wie die Künstlerin scheinbar mühelos ein Stück Mohairfell in einen  Teddy verwandelt.  In meinen Fingern kribbelte  es schon. "Selber machen", etwas Neues auszuprobieren das reizte mich von je her. Spontan setzte ich meinen Namen auf die Teilnehmerliste für den nächsten Teddy-Nähkurs.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt  :)

 

An einem kalten Novemberabend begann mein Abenteuer  "Teddybär".

Treffpunkt war die kleine Kreativwerkstatt "Mausebär". Eine umfunktionierte Garage, voller Regale und Materialkisten - mehr nicht. Mittendrin eine Bierzeltgarnitur auf der sich große, weiße Haufen Stopfwatte türmten. Eine Auswahl unterschiedlicher Mohairfelle sowie alle notwendigen Utensilien lagen schon parat.  Heizlüfter, heißer Früchtetee und selbstgebackene Plätzchen sorgten für ein wenig Behaglichkeit. An fünf Kursabenden und reichlich Heimarbeit entstand Stich für Stich mein erster Teddybär. "MORITZ", so sollte er heiße. Er ist stramme 35 cm groß und vom Schnittmuster her ein klassischer Typ. Kurz vor Weihnachten war Moritz fertig. Ihm fehlte nur noch (s)ein festliches Outfit. An die Nähmaschine fertig - los! Hübsch verpackt wartete er am 24. Dezember unter dem Christbaum auf meinen Mann.

An diesem Weihnachtsfest haben mein Mann und ich uns gegenseitig mit einem Teddy beschenkt. Ich bekam "Uschi" eine Lu-La-Bärendame und er meinen selbstgenähten "Moritz".

Wie viele Andere vor mir auch hatte ich mich mit dem sogenannten "Bärenvirus" infiziert. Mit Begeisterung nähte ich immer neue Teddybären. Die einschlägigen Fachzeitschriften bieten ja eine riesige Auswahl an interessanten Schnittmustern. Irgendwann war ich bereit für den nächsten Schritt.  Ich wollte lernen mein e i g e n e s Schnittmuster zu entwerfen.

Das nötige Know how holte ich mir in einem zweitägigen Workshop bei der ehem. Bärenkünstlerin Verena Greene-Christ aus Rennerod. Am Ende des Workshops hatte ich meinen eigenen Bärenschnitt und den einohrigen Teddy namens "Lukas".  Aus Zeitgründen konnte ich ihm das zweite Ohr erst zuhause annähen.

Lange Zeit nähte ich die Bären nur für mich. Manchmal verschenkte ich einen Teddy  zu besonderen Anlässen. Einige Jahre später fand ich den Mut meine Teddys auf Ausstellungen und Künstlermärkten zu zeigen und zu verkaufen.

Seit 2009 präsentiere ich meine handgenähten Unikate unter dem

Label "Matilda - Bären".  Meine Enkelin heißt so.

 

Im Jahr 2013 berichtete die Zeitschrift "BärReport" über das neue Online-Minibären- College von Frau B. Hausdorf. Meine Neugier war wieder einmal geweckt. Auf der Messe "Teddybär Welt" in Wiesbaden suchte ich den Kontakt zu der Künstlerin uns sie beantwortete  bereitwillig meine Fragen. Trotz einiger Bedenken meldete mich beherzt zum Britt Bears College für Anfänger an.

Damals hatte ich nicht die leiseste Ahnung worauf ich mich eingelassen hatte, keine Vorstellung von dem was auf mich zukommen sollte. Heiwei, die kommenden Wochen waren sehr turbulent. Neben Lektüre galt es jede Menge kniffelige Nähprojekte zu ernähen. Ein bäriger Wirbelsturm fegte durch mein bescheidenes Atelier.

Ich lernte das "Bären machen" noch einmal ganz neu. Am Ende des Colleges war Alles, was mein Hobby bis dahin ausmachte, ganz schön anderst - nämlich klein.

Ein Höhepunkt meiner Collegezeit war die Messe "Teddybär Welt" 2014 in Wiesbaden.

Ich nahm an dem Projekt "Fachmesse - Dein Debüt/ Dein Auftritt als Aussteller " teil.  Ein halbes Jahr Vorbereitungszeit.  Frau Hausdorf unterstützte mich mit ihrem Know how  und gab viele wertvolle Praxistipps.

Im März 2014 hieß es dann: Matilda Bären goes Wiesbaden 

Für meine College-Abschlußarbeit: MiniBär "Balu" 10 cm erhielt ich ein positives und sehr ermutigendes Feedback.

Dieses College war mit Abstand das Beste was ich für mein Hobby u n d auch für mich persönlich tun konnte. 

Ich danke Frau Hausdorf ganz herzlich für das rundum gelungene College, ihre großartige Unterstützung und die kreative Zusammenarbeit. Für mich war etwas ganz Besonderes bei der ersten Collegeteilnehmerinnen gewesen zu sein.

Dank der tatkräftigen Unterstützung meines Mannes sind die Matilda-Bären im Herbst und in der Vorweihnachtszeit häufig auf regionalen Künstlermärkten und Ausstellungen anzutreffen.

 

Künstlerportaits über mich und die Matilda-Bären sind in div. Fachzeitschriften erschienen  

 

TEDDYS Kreativ   Ausgabe 4/18

Teddys für jede Lebenslage

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 BärReport          Ausgabe 1/15

Großes Herz, kleine Bären

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Teddy & Co,       Ausgabe 05/14

Charakterbären mit Kuschelfaktor

 

 "Bärenmacherin des Monats" März 2015 im Onlinemagazin KuschelTier News.

 

 

 

 

Balu 10cm    absolut unverkäuflich

 

Besondere Kennzeichen:

Wackelkopfgelenk, Schnauze und Bauch wurden eingesetzt

Bauchnabel

lackierte Nase,

 

College-Abschlußarbeit 2013

 

 

 

 

        Bleiben Sie gesund.